Klimaschutzkonzept der Gemeinde Moormerland

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekt, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zur konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Die Gemeinde Moormerland hat mit der Förderung durch Bundesmittel die Straßenbeleuchtung vor Ort modernisiert und damit den Stromverbrauch erheblich gesenkt. Dabei ist die hocheffiziente LED-Technologie zum Einsatz gekommen.

Klimaschutzkonzept der Gemeinde Moormerland

Die Gemeinde Moormerland wird auch in Zukunft einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Energie effizienter eingesetzt werden. Dadurch soll weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen werden.

Wie im Jahre 2014, als 611 Straßenleuchten von HOL auf LED-Technologie umgerüstet wurden somit der Stromverbrauch um 80.000 Kilowattstunden pro Jahr gesenkt wurde, rüstete die Gemeinde Moormerland 2017 weitere 796 Straßenleuchten in diversen Straßenzügen in allen Ortsteilen der Gemeinde Moormerland von HOL auf LED-Technologie um.

Das Projekt wird, wie bereits 2014 auch, gefördert mit den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Mit der Klimaschutzinitiative setzt die Bundesregierung die Erlöse aus dem Handel mit CO2-Emissionsrechten gezielt für den Klimaschutz ein.

Die Gemeinde Moormerland leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht. Im Energiekonzept der Bundesregierung festgelegt, dass Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem Jahr 1990 kontinuierlich senken wird: bis 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 und bis 2050 sogar bis 80 bis 95 Prozent.

Die internationale Staatengemeinschaft ist sich einig, dass der globalen Klimaerwärmung entgegengewirkt werden muss. Das bedeutet, dass der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf höchstens 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden muss.

Weiterführend Informationen zum Thema Klimaschutz finden Sie unter:

www.bmu-klimaschutzinitiative.de,  www.klimaschutz.de

Informationen zum Projektträger Jülich:

www.pti.de/klimaschutzinitiative.kommunen